MaRi-Moden - Mobile Modeberatung und Verkauf von Seniorenbekleidung

Der Weseler am 03. Dezember 2008


Geschäftseröffnung MaRi Moden


Presseartikel Der WeslerNeu eröffnet hat vor kurzem Marianne Richter ihr Geschäft MaRi Moden an der Rheinstraße 6 (Nähe Dom und AOK) in der Weseler City. „Visionen werden wahr, man muss nur daran glauben", sagt die Ladenchefin, die sich innerhalb ihres mehr als 30-jährigen Berufslebens immer gewünscht hatte, sich selbstständig zu machen.
Ihren persönlichen Ideen widmet sie sich jetzt mit MaRi Moden.
Das Konzept: Der Verkauf von Senioren-Bekleidung und eine mobile Modeberatung.
Marianne Richter bietet qualitativ hochwertige Mode zu günstigen Preisen an. Eine individuelle Termin-Absprache ist jederzeit möglich, und zwar in den eigenen vier Wänden der Kunden, oder auch im Geschäft. Direkt vor dem Geschäft ist übrigens ein Parkplatz für die Kunden reserviert.
„Die Menschen sollen sich angesprochen fühlen, den Weg zu mir zu finden", wünscht sich Marianne Richter - „oder ich zu Ihnen". Modenschauen in Senioren-Zentren, Einzel- und Gruppenberatung ohne zusätzliche Kosten erweitern die Angebots-Palette.

 


Der Weseler


Unternehmerinnen knüpfen Netzwerke

Der demografische Wandel ist in vollem Gang.

VON CORNELIA KRSAK


Presseartikel Der WeslerIn vielen Bekleidungsgeschäften ist von der ständig wachsenden Zahl älterer Menschen jedoch nicht viel zu spüren, Junge Mode, wohin das Auge blickt. Schicke Kleidung für Senioren ist Mangelware. „Es gibt zwar einige Fachgeschäfte, aber die sind oft teuer", weiß Marianne Richter. Vor zweieinhalb Jahren erfüllte sich die 53-jährige Bislicherin einen langgehegten Wunsch und machte sich als mobile Modeberaterin für Senioren selbstständig. Im November eröffnete sie ein kleines Ladenlokal an der Rheinstraße. Inzwischen findet „MaRi Mode" immer mehrAnklang bei den Kunden.
Treff seit zehn Jahren
Marianne Richter gehört zum Gründerinnen- und Unternehmerinnentreff, einem Netzwerk für Frauen, das seit zehn Jahren besteht und heute seine Festveranstaltung hat. Marianne Richter ist sehr rührig, um ihre Geschäftsidee voranzubringen. Wenn die Kunden nicht zu ihr kommen, kommt sie zu den Kunden. Richter bietet nicht nur Mode- und Stilberatung in den eigenen vier Wänden an, sie veranstaltet auch Modenschauen in Senioreneinrichtungen, wie vergangene Woche im Martinistift. Dabei treten keine perfekten Models auf, sondern oftmals Heimbewohnerinnen, die sich über die Abwechslung freuen.
„Ich habe auch einige liebe Freundinnen um die sechzig, die mich unterstützen. Wir haben immer sehr viel Spaß", so Richter. Auch im Mehrgenerationenhaus ist Richter häufiger zu Gast. Die gebürtige Sonsbeckerin hat eine kaufmännische Ausbildung absolviert und war jahrelang im Einkauf bei einem großen Textilunternehmen für Seniorenmode tätig. In der Branche kennt sie sich also besten aus. Kontakte, die ihr jetzt als Inhaberin eines Ein-Personen-Unternehmens nützen. Ihr nächstes Zieh „Ein Ladenlokal am Großen Markt vielleicht in ein, zwei Jahren."
Beim Gründerinnen- und Unternehmerinnentreff im Kreis Wesel fand Richter wertvolle Hilfe. „Man bekommen mentale Unterstützung und viele fachliche Tipps, von der Steuer bis zu Versicherungsfragen.“ Ich kann es jedem nur empfehlen" sagt sie. Sie ist schon früh zum Treff gegangen, um sich Anregungen zu holen und am Netzwerk zu stricken
Marianne Richter bietet schicke Kleidung für Senioren.

RP-Foto: KOSTER

 


Rheinische Post am 19. Februar 2008


Modenschau im Pflegeheim

Bewohner der Senioreneinrichtung ST. Lukas Feldmark versuchten sich als Models und machten dabei ein gute Figur.
Mobile Modeberaterin aus Wesel präsentierte pfiffige Kombinationen für Ältere.

VON ISABELL HÜLSER
Presseartikel RP-Online WESEL Im Feldmarker S. Lukas Pflegeheim herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Im schmucken Aufenthaltsraum des Neubaus an der Springendahlstraße warten knapp 40 Bewohner gespannt auf den Beginn einer ungewöhnlichen Veranstaltung: Eine Modenschau für Ältere.
Hildegard Lemke (86) sitzt in einem kleinem Nebenraum und wartet auf ihren großen Auftritt. »Ein kleines bisschen Aufgeregt bin ich schon« gesteht sie. Kein Wunder, denn erstmals in ihrem langen Leben »arbeitet« sie als Model. Die Chance dazu hat ihr Marianne Richter gegeben. Die Weselerin betreibt eine mobile Modeberatung für Seniorenkleidung und organisiert Modenschauen in Altenheimen. »Ältere Menschen sind nunmal nicht so flexibel, da wird das lange Laufen und Umziehen in engen Kabinen schnell zur Tortur« sagt die 51-Jährige. »Außerdem verändert sich die Figur im Alter. Da brauchen die Senioren etwas Passgenaues und Bequemes.«
Trendy: Altrosa, Türkis, Orange
Während der Modenschau Von Richters Senioren-Mode zeigten sich die Heimbewohner angetan. Für Gisela Prybyla (82) war es ein ganz Besonderes Erlebnis. Denn auch sie hat ihren ersten Job als Model angenommen. Arm in Arm mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Elisabeth van der Leest (87) präsentiert sie tragbare Mode in freundlichem Orange. Dazu laufen Hits von Andrea Berg. Das Publikum applaudiert freundlich, isst Kuchen und trinkt Kaffee. Unterstützt werden die Laien-Modes von vier professionellen Kräften im Alter 50 plus, die zeigen, was diesen Frühling im Trend liegt: leichte Baumwollstoffen in Altrosa, Türkis und Orange.
Im Publikum wartet Frieda Tebbe (88) gespannt auf den Auftritt von Hildegard Lemke, ihrer Tischnachbarin. Sie ist nicht ganz unschuldig daran, dass sich di 86-Jährige auf den Laufsteg wagt. »Ich hab ihr gesagt, da soll sie ruhig mal teilnehmen, sie macht sich doch so gerne schick.« Und tatsächlich: Im weißen Pulli und modischen Blazer in changierendem Grün sieht sie umwerfend aus. Dazu winkt sie huldvoll ins Publikum.
Applaus für einzigen Herren
Getoppt wurde ihr aufritt nur noch von Heinrich Hoffacker (88) dem einzigen männlichen Model. Seine Kombination von grauer Tuchhose zum gestreiften Hemd hatte Stil und stand ihm hervorragend. Ein schöner Nachmittag.



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